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Die Spree versorgt Millionen Menschen mit Trinkwasser. Doch dieses besonders schützenswerte Gut ist durch Versalzung und Verockerung bedroht. Die Quellen der Verschmutzung, Sulfat und Eisenocker aus den alten und aktiven Tagebauen, werden über Jahrzehnte nicht versiegen, während die Verursacher nicht ausreichend für die Folgekosten bezahlen müssen. Die Risiken sind bekannt, doch die Landespolitik verweigert die nötige Vorsorge. Obwohl die rechtlichen Möglichkeiten gegeben sind, wurde versäumt Sicherheitsleistungen für die Braunkohlefolgekosten festzusetzen. Deshalb ist es an der Zeit für die Zivilgesellschaft in Berlin und Brandenburg sich einzumischen: Mit einer Petition an die Regierungschefs von Brandenburg und Berlin, gelang es Kohleausstieg Berlin bereits 2015 innerhalb kurzer Zeit über 18.000 Unterschriften für den Schutz des Trinkwassers zu sammeln. Zudem wurde gemeinsam mit Brandenburger Initiativen ein offener Brief aufgesetzt, der sich gegen neue Tagebaue in der Lausitz ausspricht.

Unsere Wasserkampagne soll diesen Protest verstärken und ein überregionales Bündnis schaffen. Der rot-rot-grüne Senat hat sich bereits zu einem Wechsel in der Energiepolitik bekannt. Damit ergibt sich die Chance über die gemeinsame Landes- und Entwicklungsplanung (LEP) neue Tagebaue verbindlich auszuschließen. Da im Sommer 2017 die Weichen im LEP gestellt werden, haben wir die Trinkwasser-Petition neu aufgelegt, um den Senat zur Durchsetzung seiner Beschlüsse gegen neue Tagebaue aufzufordern. 

 

Die Kampagnenwebsite befindet sich noch im Aufbau. Im Juni 2017 erhielt die Kampagne von der Bewegungsstiftung eine Förderzusage über 15.000 Euro.

Initiator*innen: Kohleausstieg Berlin, Grüne Liga Berlin, Grüne Liga Brandenburg, BUND Berlin, BUND Brandenburg, NABU Deutschland, NABU Brandenburg, Berliner Wassertisch, Lausitzer Allianz, Greenpeace Berlin, BUND Jugend

 

Update: Aktion am 14.6.17: Indirekte Braunkohle-Subventionen beenden - Wasser retten

Vor dem Landtag in Potsdam protestierten am 14.6.2017 mehrere Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, der BUND und die Grüne Liga, gegen die Begünstigung des Braunkohlenbergbaus im Brandenburgischen Wassergesetz. Anlass ist die Behandlung dieses Gesetzes im Umweltausschuss. Fotograf: Robert Pörschmann.

Ein Video von der Aktion gibt es hier. https://www.youtube.com/watch?v=mqBbj3z_Vjw

 

 


 

"Kohleausstieg Berlin" ist eine Gemeinschaft, die sich seit Sommer 2014 gemeinsam für den Kohleausstieg in und um Berlin engagiert. Um einen wichtigen Beitrag zum deutschlandweiten Kohleausstieg, Klimaschutz und Umweltschutz zu leisten. Momentan zählen zu den Kohleausteiger*innen: Attac Berlin, BUND Berlin, BUNDjugend Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz, gegenstromberlin, Greenpeace Berlin, GRÜNE LIGA Berlin, Fossil Free Berlin, NaturFreunde Berlin und PowerShift. ... Weiterlesen

 

 


Stadtwerke-Kampagne: „Unser Stadtwerk ist kohlefrei!“

Auf der Veranstaltung „Kohlekonsens – ein Ausstieg ist möglich!“ in der Heinrich-Böll-Stiftung im Juni 2014 wurde deutlich, dass viele Umwelt- und Sozialverbände sowie Engagierte aus verschiedenen Umweltbewegungen für das Jahr 2015 verstärkt Kohleausstiegskampagnen planen. Der gemeinnützige Verein BürgerBegehren Klimaschutz (BBK) möchte mit seiner Stadtwerke-Kampagne einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Ziel der Kampagne ist, Initiativen vor Ort dazu zubewegen mit direktdemokratischen Mitteln die Kohle aus dem Strom-Mix ihrer kommunalen Stadtwerke zu verbannen. Mit Unterstützung von BBK können lokale Umweltgruppen sowie engagierte Bürger*innen den Ausstieg mithilfe von Einwohneranträgen, Bürgerbegehren u.ä. erreichen. Darüber hinaus wird die lokale politische Diskussion zum Thema Kohleausstieg angestoßen... Weiterlesen

 


Auf Initiative von verschiedenen Organisationen findet am 26. April der erste Berliner Klimatag statt. An diesem besonderen Aktionstag stehen zwei zentrale Fragen im Vordergrund: Wie kann aktiver Klimaschutz in der Gesellschaft zu einem Erlebnis werden und dauerhaft in ihr verankert werden?

Ziel des Berliner Klimatages ist es daher, das gesellschaftliche Interesse und Bewusstsein der Berliner*innen und Brandenburger*innen für den Klimawandel zu wecken. Wir wollen den Besucher*innen das Thema Klimawandel näher bringen, die Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima aufzeigen und vielfältige mögliche klimaschützende Handlungsoptionen vorstellen. Am Ende des Tages sollen die Berliner*innen und Brandenburger*innen für klimafreundlichere Verhaltensweisen motiviert sein... Weiterlesen

 


Bereits Ende 2010 fanden attac Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz und PowerShift zusammen, um sich über die Möglichkeit der Übernahme des Berliner Stromnetzes durch die Stadt Berlin auszutauschen. Im Sommer 2011 war es dann schließlich soweit - der Berliner Energietisch wurde ins Leben gerufen. Gegründet als eine offene Plattform, in der alle willkommen sind, die gemeinsam für eine soziale, ökologische und demokratisch kontrollierte Energieversorgung in Berlin arbeiten wollen... Weiterlesen