Ziel der Kampagne war, Initiativen vor Ort dazu zubewegen mit direktdemokratischen Mitteln die Kohle aus dem Strom-Mix ihrer kommunalen Stadtwerke zu verbannen. Mit Unterstützung von BBK können lokale Umweltgruppen sowie engagierte Bürger*innen den Ausstieg mithilfe von Einwohneranträgen, Bürgerbegehren u.ä. erreichen.
Darüber hinaus wird die lokale politische Diskussion zum Thema Kohleausstieg angestoßen. So wird der lokale Anti-Kohle-Protest auf eine breitere Basis gestellt und konzentriert sich nicht nur auf die Hotspots (Standorte von Kohlekraftwerken bzw. Tagebaue).
Über die letzten Jahre wurde eine Vielzahl von Stadtwerken in Deutschland gegründet, welche vermehrt auf erneuerbare Energiequellen setzen, aber viele haben dennoch Kohle in ihrem Strom-Mix. Die Gründung von Stadtwerken birgt große Potentiale für eine ökologische, soziale und demokratische Energieversorgung. Als Ergebnis der Stadtwerkekampagne gründete sich etwa das Bündnis “Leipzig kohlefrei”.