Flächendeckend haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, durch Bürgerbegehren Klimaschutzmaßnahmen in ihrer Kommune durchzusetzen. Damit dies gelingt, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zu Bürgerbegehren, zur Kampagnenplanung, und natürlich zu den Themen für mögliche Klimaschutzbegehren. Die Informationen wurden zusammen mit den Vereinen Mehr Demokratie und dem Umweltinstitut München für unser gemeinsames Handbuch "Klimawende von unten" zusammengetragen.

Immer mehr Städte schalten ihre Kohlekraftwerke ab. Einige kommunale Schornsteine qualmen aber noch. Höchste Zeit, per Bürgerentscheid den lokalen Kohleausstieg einzuleiten. Das geht so...

Indem wir aus kommunalen Fernwärmenetzen Kohlewärme ausschließen, machen wir die Leitungen frei für erneuerbare Energien. Zugleich bringen wir das wirtschaftliche Fundament der Kohlekraftwerke zum Wackeln. Das geht so...

Immer mehr Städte und Gemeinden in Deutschland holen sich die Kontrolle über ihre Strom- und Wärmenetze zurück und gründen eigene Öko-Stadtwerke. Mit Bürgerbegehren können wir die lokale Energiewende anstoßen. Das geht so...

Kommunale Energieversorger ermöglichen Städten und Gemeinden, in Fragen der Energiepolitik selbstständig Entscheidungen zu treffen. Diesen Spielraum können auch Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende nutzen. Das geht so...

Unsere Städte versinken im Blech und ersticken in Abgasen. Die Straßen gehören den Autos, als sei das ein Naturrecht. Doch nun rollt eine Verkehrswende von unten durch das Land – auf Fahrrädern. Das geht so...

Mit Bürger- und Volksbegehren können Sie selbst kommunalpolitische Entscheidungen herbeiführen und gestalten damit unsere Städte und Gemeinden. Hier erfahren Sie wie direktdemokratischen Instrumente und weitere Formen der Bürgerbeteiligung funktionieren.

Ein Bündnis gründen

Je breiter das Bündnis, desto größer die Reichweite und das Renommee des Anliegens. Bewährt hat sich eine Bündnisstruktur über mehrere Ebenen.

Eine Website entwerfen

Die Website muss wie ein übersichtlicher Infostand funktionieren: Interessierte sollen möglichst schnell verstehen, worum es geht – und dann am besten gleich unterschreiben.

Soziale Netzwerke nutzen

Über Social-Media-Kanäle gewinnt man neue MitstreiterInnen und wird auch überregional sichtbar.

Expertise aufbauen

Wissen kann man nie genug haben im Kampf um die politische Deutungshoheit. Es wächst, wenn man es mit anderen AktivistInnen teilt.

Mit der Presse sprechen

Nur wenn über eine Initiative berichtet wird, erfahren die Leute, dass es sie gibt. Dafür sollte man sorgen.

Unterschriften sammeln

Jedes Bürgerbegehren beginnt mit einer Unterschrift. Damit es noch viele mehr werden, müssen Sammelaktionen gut organisiert werden.

Aktive betreuen

Sich bei einem Bürgerbegehren zu engagieren bedeutet nicht nur, mit dem Klemmbrett durch Wind und Wetter zu marschieren. Sondern auch echte politische Gestaltungsmacht und bleibende Freundschaften. So sorgt man dafür, dass Lust über Frust siegt.

Zur Abstimmung mobilisieren

Die Abstimmung naht, aber wie bekommt man die Menschen in die Wahllokale?

An dieser Stelle finden Sie Gutachten, Studien, Artikel aus Fachzeitschriften und Gesetze, die einen Schritt weiterhelfen können.

Arbeitsblatt 1.1 - Stadtwerke
Hier erfahren Sie wie ein Stadtwerk funktioniert und warum es gut ist, eins zu haben.

Arbeitsblatt 1.2 - Stromnetze
Hier stellen wir Ihnen das deutsche Stromnetz und die Zukunft des Netzes vor.

Arbeitsblatt 1.3 - Konzessionsverträge
Hier erfahren Sie, was das ist und warum diese Konzessionen wichtig sind.

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